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Leder - das sanfte Produkt einer robusten Natur

   Echtes Leder ist das strapazierfähigste Bezugsmaterial, das die Natur uns bieten kann. Vorurteile, wie z.B. die Behauptung von der "Kälte der Ledermöbel" gehören schon lang der Vergangenheit an. Unregelmäßigkeiten im Leder, wie Falten, Dungstellen, Heckenrisse,Brandzeichen, Kampfwunden oder Mastfalten sind keine Schönheitsfehler, sondern ein Beweis für den natürlichen Charakter des Leders.

Für eine Garnitur werden fünf bis sieben Häute verarbeitet. Diese Tiere haben unter verschiedenen Bedingungen gelebt, keine Haut gleicht der anderen. Naturbedingt sind auch leichte Nuancen in der Färbung, die dadurch entstehen, dass die einzelnen Häute oder Hautstellen die Farbe beim Gerben unterschiedlich aufnehmen. An diesen Farb- und Strukturabweichungen erkennt man echtes Leder. All diese Merkmale beeinträchtigen aber nicht den Wert und die Haltbarkeit des Leders. Sie machen Ihre Möbel aus Leder zu Unikaten mit natürlicher Herkunft - noch schöner und interessanter.

 

 

Pflege von Ledermöbeln

Die Pflegemittelbranche bietet Schäume an, die gleichzeitig reinigen, pflegen und schützen. Alle Spezialpflegemittel sollte man zuerst an nicht sichtbarer Stelle ausprobieren.

Produkte wie Terpentin, Fleckenwasser, Benzin, Lösungsmittel schaden den Ledermöbeln.

Direkte Bestrahlung durch Sonne und starke Lichtquellen sind zu vermeiden. Das gilt auch für direkte Heizkörpernähe. Ledermöbel brauchen ausreichend Luftfeuchtigkeit. Die durch den Gebrauch entstehende "Leder-Patina" sollte man nicht versuchen, "wegzupflegen".

Glattleder: Möbel regelmäßig mit trockenem oder handtuchfeuchtem Tuch abstauben und danach mit einem Spezialpflegemittel behandeln (Imprägnierschaum). Leichte Verschmutzungen lassen sich mit in handwarmen Wasser aufgelöster Neutralseife durchführen. Dazu ein weiches Tuch damit anfeuchten, ausdrücken und großflächig abwischen.

Velour- oder Nubukleder: Möbel regelmäßig mit weicher Bürste des Staubsaugers vorsichtig absaugen. Beanspruchte Stellen mit weicher Kleiderbürste oder Schaumstoffschwamm aufbürsten und absaugen.

 

Fleckenart Behandlung Material
Flüssigkeiten   Rein-Nappaleder, Semi-Nappaleder, Pigment-Nappaleder   Sofort mit saugfähigem Papier oder weißem Baumwolltuch aufsaugen, nicht reiben. Evtl. Neutral- oder Naturseife in destilliertem, lauwarmen Wasser auflösen und das Leder großflächig behandeln. Mit klarem Wasser nachbehandeln und mit Wolltuch trocknen.
Flüssigkeiten   Rauleder   Wie beim Nappaleder, jedoch bei der Nachbehandlung das Leder mit einer weichen Kleider-, Gummi-, Kunststoffbürste oder Schaumstoffschwamm aufrauen. Sofort mit saugfähigem Papier oder weißem Baumwolltuch absaugen, trocknen, nicht reiben.
Speisen und Fett   Rein-Nappaleder, Semi-Nappaleder, Pigment-Nappaleder   Losen Schmutz entfernen, Neutral- oder Naturseife in destilliertem, lauwarmen Wasser auflösen und das Leder großflächig behandeln. Anschließend mit klarem Wasser nachreiben und mit einem Wolltuch trocknen.
Speisen und Fett   Rauleder   Wie beim Nappaleder, jedoch bei der Nachbehandlung das Leder mit einer weichen Kleider-, Gummi-, Kunststoffbürste oder Schaumstoffschwamm aufrauen.

 

Fleckentfernung Leder

 

Fleckenentfernung von Leder
Flecken auf Leder dürfen nie mit lösungsmittelhaltigen Produkten (z.B. Terpentin, Benzin, Fleckentferner, Bohnerwachs, Schuhcreme usw.) behandelt werden.

Flecken von Tinte, Filz- und Kugelschreiber, Lippenstift, Nagellack, Schuhcreme und Farben aller Art sollten nur vom Fachmann behandelt werden.

Zu nah stehende Heizungskörper, Fußbodenheizungsschächte und direktes Licht trocknen bzw. bleichen das Leder aus.

Die von uns verarbeiteten Leder enthalten einen Pentachlorphenol (PCP) Meßwert von 0,1 mg /kg. Der Grenzwert von PCP liegt bei 5,0 mg /kg.